Mein Weg
Mein beruflicher Weg war nicht geradlinig im klassischen Sinne. Er war praktisch, fordernd, nah am Menschen und oft mitten im operativen Alltag. Genau dort habe ich gelernt, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen, Menschen zu führen und Strukturen nicht nur zu bedienen, sondern zu hinterfragen.
Die folgenden Stationen zeigen nicht nur meinen beruflichen Werdegang, sondern auch die Erfahrungen, die meinen heutigen Fokus auf Führung, HR Management und Mitarbeiterentwicklung geprägt haben.
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2006 - 2009
Mit meiner Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel begann mein beruflicher Weg bei der Deutschen Telekom. Neben dem direkten Kundenkontakt lernte ich früh, serviceorientiertes Arbeiten mit wirtschaftlichen Zielen zu verbinden.
Die Ausbildung vermittelte mir die Grundlagen in Beratung, Verkauf, Warenwirtschaft und Organisation. Gleichzeitig entwickelte ich ein Gespür dafür, unterschiedliche Bedürfnisse zu erkennen, verständlich zu kommunizieren und auch in anspruchsvollen Situationen lösungsorientiert zu handeln.
Diese Zeit legte den Grundstein für meinen weiteren Weg im Kundenservice, im Vertrieb und später in der Führung.
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2009 - 2014
Nach meiner Ausbildung wurde ich in den Premium Kundenservice übernommen. Dort betreute ich Kunden telefonisch und schriftlich, bearbeitete Beschwerden sowie komplexe Anliegen und lernte, auch in anspruchsvollen Situationen klar, verbindlich und lösungsorientiert zu kommunizieren.
Der Arbeitsalltag verband Servicequalität, Kundenzufriedenheit, Vertrieb und Kennzahlensteuerung. Zusätzlich übernahm ich fachliche Verantwortung als Ansprechpartnerin für den Kundenzufriedenheitsindex und unterstützte bei der Einarbeitung neuer Mitarbeiter.
Diese Station schärfte meinen Blick für Kundenbedürfnisse, Gesprächsführung, Qualität und wirtschaftliche Ziele. Gleichzeitig entstand hier zunehmend mein Interesse daran, Wissen weiterzugeben und andere Personen in ihrer Entwicklung zu begleiten.
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2014
Mit meinem Wechsel in den stationären Vertrieb übernahm ich neben dem Verkauf unmittelbar die vollständige kommissarische Leitung eines Telekom Shops. Damit trug ich die Verantwortung für das Tagesgeschäft, die Organisation der Abläufe, die Koordination des Teams sowie die Umsetzung der Vertriebsziele.
Die Position war mein direkter Einstieg in die Führungsverantwortung. Ich arbeitete mich intensiv in die Aufgaben einer Shopleitung ein, entwickelte meine Führungskompetenz mitten im operativen Alltag und lernte, auch unter hohem Erwartungsdruck klare Entscheidungen zu treffen.
Diese Zeit war anspruchsvoll und prägend. Sie zeigte mir früh, was Führung im Alltag tatsächlich bedeutet: Orientierung geben, Prioritäten setzen, Ergebnisse sichern und auch in schwierigen Situationen handlungsfähig bleiben.
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07/2014 bis 09/2023
Bereits vor meiner festen Besetzung als Leiterin Sales führte ich die kleinere Telekom Filiale rund sechs Monate kommissarisch. Anschließend übernahm ich die Position dauerhaft und verantwortete die wirtschaftliche, organisatorische und personelle Steuerung des Standortes.
Dazu gehörten die Führung und Entwicklung des Teams, regelmäßige Mitarbeiter und Entwicklungsgespräche, tägliche Trainings und wöchentliche Coachings, Personaleinsatzplanung sowie Performance Management. Relevante Kennzahlen analysierte ich regelmäßig, leitete daraus konkrete Maßnahmen ab und begleitete deren Umsetzung im Arbeitsalltag.
Auch die Personalplanung gehörte zu meiner Verantwortung. Darüber hinaus war ich in Themen des Gesundheitsmanagements eingebunden. Dazu gehörte auch die Durchführung von BEM Gesprächen.
Die kleinere Filiale entwickelte sich wirtschaftlich positiv. Zum Ende meiner Tätigkeit an diesem Standort wurde ein größeres Ladenlokal gesucht.
Im Februar 2016 wechselte ich in eine größere Filiale. Mit dem Wechsel wuchsen Teamgröße, Standortgröße, Verantwortung und Führungsumfang deutlich. Für mich war dies ein wichtiger Entwicklungsschritt und zugleich ein deutliches Zeichen des Vertrauens in meine bisherige Arbeit. Generationenübergreifende Führung war dabei ein fester Bestandteil meiner täglichen Arbeit.
Einen besonderen Schwerpunkt bildete die Begleitung von Veränderungsprozessen. Stetig wechselnde Vertriebsstrategien, neue Steuerungsmodelle und der Wandel hin zu einer bedarfsorientierten Beratung mussten nicht nur umgesetzt, sondern im Team verständlich und tragfähig verankert werden. Bei Produktneuheiten und größeren Veränderungen plante und moderierte ich Teamabende, vermittelte neue Inhalte und bereitete gemeinsam mit dem Team die Umsetzung im Verkaufsalltag vor.
Im standortübergreifenden Smart Home Projekt war ich zusätzlich zu meiner Verantwortung für den eigenen Filialbetrieb Ansprechpartnerin für die Fachansprechpartner der einzelnen Standorte im Verkaufsgebiet. Die zunächst wöchentlichen Austauschrunden bereitete ich mit Präsentationsfolien und aktuellen Themen vor, moderierte den Austausch und strukturierte den Wissenstransfer zwischen den Standorten.
Inhaltlich ging es unter anderem um Produktneuheiten, Produktvorführungen beim Kunden, technisches Know how, Vertriebsstrategien, Herausforderungen an den jeweiligen Standorten sowie Best Practice Beispiele. Auch zwischen den Austauschrunden unterstützte ich die Fachansprechpartner bei fachlichen und vertrieblichen Fragestellungen sowie bei der Umsetzung vor Ort, überwiegend über Distanz.
Darüber hinaus verantwortete ich an meinem Standort das Kassenwesen, die Warenwirtschaft, Inventuren, Audits, regionale Marketingmaßnahmen sowie die Sicherstellung eines reibungslosen Filialbetriebs.
Diese Jahre haben mein Verständnis von Führung entscheidend geprägt: Mitarbeiter entwickeln, Leistung steuern, unterschiedliche Generationen zusammenführen, Wissen vermitteln, Veränderungen nachvollziehbar begleiten und auch unter wirtschaftlichem Druck handlungsfähig bleiben.
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2019 - 2023
Während meiner Elternzeit und der anschließenden Familienzeit beschäftigte ich mich bewusst mit meiner weiteren beruflichen Entwicklung.
Dabei wurde mir klar, dass ich meine Erfahrungen aus Führung, Organisation und Mitarbeiterentwicklung künftig noch stärker im Personalbereich und in der Organisationsentwicklung einsetzen möchte.
Diese Zeit bedeutete für mich daher nicht nur eine familiäre Veränderung, sondern auch eine bewusste berufliche Neuausrichtung.
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10/2023 bis 02/2025
In dem familiengeführten Unternehmen im Garten und Landschaftsbau verantwortete ich die Organisation und Weiterentwicklung der Büroabläufe sowie zahlreiche personalbezogene und administrative Themen. In enger Abstimmung mit der Geschäftsleitung sorgte ich für ein funktionierendes Tagesgeschäft und entwickelte bestehende Strukturen und Prozesse weiter.
Während meiner Tätigkeit wuchs die Belegschaft auf knapp 20 Mitarbeiter an. Gleichzeitig war das Unternehmen von einer vergleichsweise hohen personellen Bewegung geprägt, wodurch Recruiting, Onboarding, Offboarding und die laufende Begleitung von Mitarbeitern einen entsprechend hohen Stellenwert in meinem Arbeitsalltag hatten.
Zu meinen Aufgaben gehörten die Vorbereitung der Lohnabrechnung, die Pflege und Optimierung der Zeitwirtschaft sowie die Begleitung von Mitarbeitern vom Recruiting über den Eintritt bis zum Austritt. Für die Mitarbeiter war ich eine zentrale Ansprechpartnerin bei personalbezogenen und organisatorischen Fragen.
Im Recruiting sowie bei der Prüfung von Fördermöglichkeiten arbeitete ich mit dem Arbeitgeberservice, dem Jobcenter und weiteren Behörden zusammen. Einzelne Personalgespräche bereitete ich vor, begleitete sie gemeinsam mit der Geschäftsleitung und unterstützte anschließend bei der Umsetzung vereinbarter Maßnahmen.
Ein weiterer Schwerpunkt meiner Tätigkeit lag im Gesundheitsmanagement und in der Arbeitssicherheit. Diese Themen begleiteten mich über einen längeren Zeitraum intensiv und verbanden Personalfragen mit organisatorischen Anforderungen und betrieblicher Verantwortung. Dabei wirkte ich an der Koordination und Umsetzung entsprechender Maßnahmen mit und unterstützte dabei, notwendige Vorgaben und Abläufe in den Arbeitsalltag zu übertragen.
Darüber hinaus koordinierte ich die interne Büroorganisation, das Fuhrparkmanagement, die Rapportierung sowie die organisatorische Abstimmung zwischen Geschäftsleitung, Mitarbeitern, Baustellen, Kunden und externen Partnern. Bei neuen Abläufen und organisatorischen Veränderungen übernahm ich außerdem die Einweisung und Anleitung von Mitarbeitern.
Die Tätigkeit verlangte eigenständiges Handeln, unternehmerisches Denken und die Fähigkeit, Lösungen auch über den eigenen Aufgabenbereich hinaus zu entwickeln. Sie hat meinen Wunsch bestärkt, meine Erfahrungen künftig gezielt in Führung, Personal und Organisationsentwicklung einzubringen.
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Ich engagierte mich von Juni 2025 bis Juni 2026 als Vorstandsmitglied in der Kultur und Sportgemeinschaft 1945 Georgenhausen e. V.
Der Verein vereint mehrere Abteilungen aus den Bereichen Sport, Kultur und Vereinsleben, darunter Fußball, Gymnastik, Judo, Rollsport, Tanzen, Theater, Tischtennis und Fastnacht, mit insgesamt rund 950 Mitgliedern.
In meiner Funktion war ich für das Antragswesen sowie die gezielte Akquise von Fördermitteln zuständig. Dazu gehören die Vorbereitung und Einreichung von Förderanträgen, die Abstimmung mit Behörden und Verbänden sowie die organisatorische Begleitung verschiedener Projekte. Darüber hinaus unterstütze ich den Verein im Bereich Organisation und Kommunikation, unter anderem durch die Pflege von Veranstaltungen und aktuellen Informationen auf der Vereinswebseite.
Die Arbeit im Vorstand bedeutete für mich, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen mitzutragen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Abteilungen und Menschen stärkte meine organisatorischen Fähigkeiten und prägte meinen Umgang mit Verantwortung, Struktur und Kommunikation.
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17.08.2026 bis 09.09.2026
Im August 2026 nahm ich eine operative Teilzeittätigkeit im Einzelhandel auf.
Die Tätigkeit war bewusst ein Schritt zurück in den Arbeitsmarkt, auch wenn sie von meinem eigentlichen beruflichen Ziel, mich im Personalbereich weiterzuentwickeln, abwich. Sie gab mir erneut Einblick in operative Abläufe, Kundenkontakt und den Arbeitsalltag im Einzelhandel.
Nach kurzer Zeit endete das Arbeitsverhältnis. Die Erfahrung war ein weiterer Baustein auf meinem beruflichen Weg und hat meinen Fokus auf meine weitere berufliche Ausrichtung nochmals geschärft.
Mein Weg zeigt, wo ich herkomme.
Wachstum & Qualifikation zeigt, wohin ich mich entwickle.
